Seit ein paar Jahren wird immer mal wieder in einzelnen Gärten unserer Anlage eine „Schlange“ gesichtet und sorgt ordentlich für Aufregung. 

Es handelt sich hierbei um eine Ringelnatter (natrix natrix). 

Das obere Bild zeigt, wie sie gerade Unterschlupf in einen unserer Komposthaufen am Häckslerhaus sucht. Sie hält sich gerne im Wasser als auch auf dem Land auf.

Gut zu wissen!

Ringelnattern sind weder für Menschen noch für Haustiere eine Bedrohung. Sie ist nicht giftig. Ihre Zähne verspritzen kein Gift und sie setzt sie nur ein, um kleine Beutetiere zu erlegen. Wenn sich ein größeres Tier oder ein Mensch nähert, flieht sie. Außerdem hat sie ein sehr friedliches Wesen. Sie ist daher nicht gefährlich, sondern als harmlos anzusehen. 

Junge Hunde und Katzen, die mit einer Ringelnatter spielen, können jedoch gebissen werden. Den Biss sollte man zur Vorsicht von einem Tierarzt untersuchen lassen. Ebenso sollte man selbst keine Ringelnatter anfassen, denn dann kann es schon passieren, dass sie beißt. Es kann dabei zu allergischen Reaktionen kommen – durch die knoblauchartige Flüssigkeit, die sie abgibt.

Wer eine Ringelnatter in seinem Gartenteich sieht, hat eigentlich allen Grund zur Freude. Denn die Tiere halten sich nur dort auf, wo die Natur im Gleichgewicht ist. Wem das Tier trotzdem Angst macht, kann es ganz einfach verscheuchen: ein paar Mal kräftig aufstampfen und schon ist das scheue Tier weg. 

Achtung: Fangen, verletzen oder sogar töten ist verboten und steht unter Strafe.